Nachtrag: Nackte Römer in Marokko

Die liebe Maria hat einen Job in Ouarzazate, Marokko, bekommen (wo ich sie irgendwann mal gerne besuchen möchte, wenn ich mal wieder Zeit für Urlaub habe ^^).

Jedenfalls ist das da wohl ein ziemlich neugieriges Kaff, und sie hat erzählt, dass der Hausmeister da immer die Post anguckt, bevor sie verteilt wird. Also dachte ich mir, ich schicke ihr aus Rom eine Postkarte mit einem nackten Mann drauf, damit der Hausmeister gleich mal einen guten Eindruck bekommt. 😉

Erstaunlicherweise kam die Postkarte tatsächlich nach ca. 3 Wochen oder so in Marokko an:

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Füße aus dem Hochbett

In Berlin habe ich nicht viele Fotos gemacht – aus dem einfachen Grund, dass ich meine Kamera nicht mitgenommen habe, um Gepäckgewicht einzusparen. (Das Gepäck war trotzdem viel zu schwer. ^^)

„Do one thing every day that scares you“ habe ich in Berlin auf jeden Fall erfüllt. Ich habe jede Nacht in einem ziemlich hohen Hochbett geschlafen, dass auf einer Seite ziemlich ungesichert war. Am ersten Tag dachte ich, dass ich niemals da oben schlafen könnte. Und dann war es ab der ersten Nacht schon super, und ich werde die gemütliche Höhle vermissen. 🙂

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Forum Romanum

Am Sonntag war ich im Forum Romanum und auf dem Palatin. Am 1. Sonntag jedes Monats ist nämlich der Eintritt frei in den meisten Museen in Rom (außer im Vatikan, da ist es der letzte Sonntag des Monats). Es lohnt sich also, die Eintrittsgebühren zu sparen. Und das Wetter war super!

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Castel Sant’Angelo

Der Mann und die Möwe

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Ein Abendspaziergang in Rom

Fontana di Trevi

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Domenica delle Palme con il Papa

Heute (09.04.2017) habe ich an der Heiligen Messe zum Palmsonntag auf dem Petersplatz im Vatikan teilgenommen und den Papst live gesehen.
Dank meiner neuen Freunde von der Gemeinschaft Emmanuel bin ich über das Centro San Lorenzo eine Art VIP-Ticket für die Messe bekommen und wir haben zusammen an der Prozession teilgenommen. Wir wurden mit Palmzweigen ausgestattet und sind dann aus den Kolonnaden von St. Pietro  heraus auf den Petersplatz gelaufen ist und haben einen Kreis um den Vatikanischen Obelisk gebildet, bevor wir dann weiter gelaufen sind zu unseren Plätzen, die ziemlich weit vorne auf dem Petersplatz waren, mit einer wirklich guten Sicht – und Sitzplätzen!

Ich musste schon um 8 Uhr morgens (Sonntag!) im Vatikan sein, um mich mit der Gruppe zu treffen und meine Karte zu bekommen.

Programmheft und grünes Ticket für Prozession und Messe

Bei der ersten Sicherheitskontrolle wurde dann meine Trinkflasche konfisziert, weil sie aus Aluminium ist und eine potentielle Waffe darstellen könnte. (Also war ich dann die nächsten vier Stunden ohne Wasser, und bei ca. 30 Grad Celsius und in der Sonne stehend ist das nicht so lustig. ^^) Gegen 8:30 Uhr sind wir dann zum Platz gelaufen und mussten durch die nächste Sicherheitskontrolle, und von dort aus sind wir in die Kolonnaden gelaufen und mussten dort bis ca. 10:00 Uhr warten, bis die Prozession losging.

In den Kollonaden von San Pietro mit Schweizer Garde – warten auf den Beginn der Prozession

Die Aufstellung der Prozession – von uns aus gesehen hinter uns

Die Aufstellung aus unserer Sicht vor uns. Und dann ging es los!

Die Prozession bestand aus verschiedenen Gruppen; den genauen Ablauf kenne ich auch nicht. Zuerst gingen Messdiener heraus, und irgendwann kamen dann wir, und hinter uns dann Bischöfe und Kardinäle (siehe Foto oben), und zum Schluss dann der Papst – den wir deswegen erst mal nicht gesehen haben, weil er uns quasi gefolgt ist.
Wir sind dann aus den Kolonnaden heraus auf den Petersplatz in die Mitte gelaufen und haben die Palmzweige hochgehalten. Dann ging es im Kreis um den Obelisk herum. Es wurde ein Eröffnungslied gesungen, und dann sind wir weiter nach vorne gelaufen zu unseren Plätzen.

Hier haben wir den äußeren von zwei Kreisen um den Obelisken herum gebildet

Die Messe war ziemlich lang, und in der Hitze wirklich anstrengend, vor allem das lange Stehen. Aber es war auch sehr interessant und auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.
Und anschließend hat der Papst noch seine Runden gedreht, und wir waren super nah dran, weil direkt hinter uns der Weg abgetrennt wurde!

Das Papamobil startet

Papst Franziskus

„Wann gibt es eigentlich Mittagessen?“

Übergabe des Weltjugendtagkreuzes an die Jugend von Panama (Weltjugendtag 2019)

Foto mit „meiner“ Gruppe (ich: 4.v.r.)

Und dann noch ein Foto, auf dem der Papst UND ich zu sehen sind. ^^
Leider in schlechter Qualität, da es aus einem Video ausgeschnitten ist, und man sieht mich nur von hinten (imVordergrund mit dem lila Schal und der Kamera).
Da sieht man mal, wie nah wir dran waren! 🙂

Der Papst und ich

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Von Piazza Venezia zu Piazza Navona

Das Pantheon von außen…

…und von innen:

Fontana del Nettuno:

Und Eindrücke von den Gassen in der Umgebung:

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Mit Blick auf die Geschichte

Hier ein paar Eindrücke von meinem aktuellen Arbeitsplatz, bzw. vom Ausblick von der Dachterrasse im 8. Stock, wo sich eine Kantine bzw. eine Cafeteria befindet (ein Traum!):

Forum Romanum, Circo Massimo, Colosseum…Man kann sogar weiter links San Pietro sehen, aber das Foto davon ist leider zu unscharf und schief geworden, deswegen gibt es davon erst mal keines.

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Italienische Fußgängerampeln

Italienische Fußgängerampeln – ich gehe jetzt mal davon aus, dass das kein rein römisches Phänomen ist – haben mich in den ersten Tagen in Rom irgendwie verwirrt.
Im Gegensatz zu Deutschland gibt es drei Ampelphasen für Fußgänger: ein grünes gehendes Männchen, ein rotes stehendes Männchen – und dazwischen ein gelbes stehendes Männchen.
Weil das Männchen steht, bin ich immer brav an den Ampeln mit gelbem Männchen stehen geblieben. Tatsächlich ist das aber eher ein „jetzt aber schnell noch rüber“-Männchen, zumindest wird es von allen anderen so interpretiert, und es gibt auch Ampeln, an denen in der gelben Phase die Sekunden bis „rot“ heruntergezählt werden, sodass man weiß, wie lange man jetzt noch Zeit hat.  Rein logisch betrachtet müsste es dann allerdings eher ein gelbes gehendes Männchen sein. Oder ein gelbes rennendes Männchen.

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Begegnungen in der Vatikanstadt

Ich bin heute spontan in die Vatikanstadt gefahren, weil das nur zwei Haltestellen mit der Bahn von meinem aktuellen Wohnort (immer noch Hotel) nahe der Station Roma Trastevere sind. Dort habe ich Postkarten gekauft, geschrieben und versendet – mit der vatikanischen Post, die sich in einem Container auf dem Petersplatz befindet:

Anschließend habe ich noch ein paar Fotos gemacht, unter anderem auch von einer singenden Gruppe Jugendlicher mit einem großen Holzkreuz. Die haben mich dann auch gleich angesprochen und mir erklärt, dass es sich dabei um das berühmte Weltjugendtagskreuz handelt. Ich wurde dann auch gleich damit fotografiert.

Anschließend wurde ich dann zum internationalen Jugendgottesdienst in die Basilika San Lorenzo in Piscibus bzw. ins Centro San Lorenzo eingeladen, der hauptsächlich auf Italienisch stattfand, mit einer Lesung auf Deutsch und ein bisschen Französisch zwischendurch. Die Jugendlichen (8 Leute aus 7 Ländern) machen so eine Art Missionars-Traineeprogramm der Emmanuel School of Mission für 10 Monate in Rom. Im ersten Monat machten sie einen Crashkurs in Italienisch und kommunizieren seitdem auf Italienisch untereinander.  Nicht Englisch, Italienisch. Ziemlich verrückt und cool. Sie haben täglich Unterricht in Bibelkunde und Philosophie, und alles auf Italienisch. Jedenfalls eine sehr nette Gruppe.

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