Der Stammbaum der Pomelo

Vor kurzem habe ich zum ersten Mal Pomelo gegessen, eine sehr leckere Frucht, die leider ein bisschen teuer ist. Dann habe ich mich gefragt, was genau die Pomelo eigentlich ist, und habe auf Wikipedia nachgelesen, und dabei bin ich dann auf folgende Information gestoßen:

(Quelle: Web42 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29771346)

Meine Erkenntnis des Monats! (Also eigentlich noch des letzten Monats, aber ich finde es immer noch unglaublich, dass diese Information bisher nicht bei mir angekommen war.)

Die Grafik sagt folgendes: Die Orange ist eine Kreuzung aus der Mandarine und der Pampelmuse. Und die Grapefruit ist eine Kreuzung aus der Orange und der Pampelmuse. Und die Pomelo ist eine Kreuzung aus der Grapefruit und der Pampelmuse. Erstaunlicherweise ist die Pomelo nicht bitter, obwohl Grapefruit und Pampelmuse bitter sind.

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Wie man in Bangkok ein Stromkabel verlegt

Letzte Woche auf dem Heimweg gesehen, war leicht fassungslos:

Die Bildqualität ist leider nicht so gut, da ich nur mein Handy dabei hatte. Jedenfalls haben sich diese Elektriker einfach mit einer riesigen Bambus(!)-Leiter ohne Stütze mitten im Berufsverkehr auf eine Straßenkreuzung gestellt, um ein neues Kabel über die Straße zu verlegen.
Einer hielt unten fest und einer kletterte hoch – bestimmt über 5 Meter. Und die Leiter war oben nur an die Stromkabel angelehnt…

Ansonsten habe ich mittlerweile das Nähmaschinen-Rätsel gelöst (siehe Beitrag unten).
Weil in Bangkok es seit letztem Jahr mehr und mehr verboten wird, Street Food Stalls und sonstige kleine Händlerstände auf Bürgersteigen und an der Straße zu betreiben (die genaue Regelung kenne ich auch nicht), müssen sich die Menschen Alternativen überlegen. Und eine Alternative ist, das Geschäft einfach auf ein Auto zu verlagern, das dann an der gleichen Stelle an der Straße parkt. Sehr schlau! Deswegen sieht man jetzt in Bangkok mehr und mehr Pick-ups, die sich dafür anbieten, weil sich die Händler einfach hinten auf die Ladefläche setzen können, um ihre Dienstleistungen und Waren anzubieten. Die Näherin habe ich nun auch auf so einem Pick-up wiedergefunden…

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Eine Nähmaschine zog weg…

Seit Wochen laufe ich immer wieder an diesem Schild vorbei, das an einem Strommast befestigt wurde, und es macht mich immer nachdenklich – heute daher ein spontanes Handyfoto:

Eine Nähmaschine zog weg, um auf einem Pick-up zu arbeiten

Die genaue Geschichte dazu kenne ich nicht. Ich weiß nur, dass an der Stelle an der Straße vorher mal eine Frau mit einer alten Nähmaschine saß, die Kleidungsreparaturen anbot.

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Eine Reise nach Malaysia

Über Weihnachten  (18.-28.12.2016) bin ich ziemlich spontan von Bangkok aus in Urlaub gefahren – für 10 Tage nach Malaysia, genauer: Penang und Langkawi, zwei Inseln an der Westküste der malaiischen Halbinsel. Und das war eine prima Entscheidung. Kurz vorher hatte ich mir extra noch einen Trekkingrucksack gekauft (ohne Regenhülle, die ich mir auf jeden Fall noch nachkaufen muss – Erinnerung an mich selbst!). Somit war das sozusagen auch mein erster Backpacking-Urlaub.
Hier ein kleiner Überblick in Fotos zu dieser Reise:

18.-19. Dezember:
Über-Nacht-Fahrt im Zug von Bangkok nach Pedang Besar (Grenzstadt in Malaysia). Das Zugticket habe ich ca. 1,5 Wochen vor Abreise am Hua Lamphong Bahnhof in Bangkok gekauft. Kosten für das Ticket (2. Klasse, unterer Schlafplatz): 920 THB (ca. 25 €). An diesem Tag war ich ein echter Glückspilz, da ich auf dem Weg zum Bahnhof einen 1000-Baht-Schein auf der Straße fand und somit mein Zugticket schon wieder raus hatte. Tickets für einen oberen Schlafplatz sind etwas günstiger, allerdings hatte ich vorher im Internet Erfahrungsberichte gelesen, dass man unbedingt einen unteren Schlafplatz reservieren sollte. Man sitzt tagsüber einer anderen Person gegenüber, und wenn es dunkel wird, kommt das Zugpersonal und baut die Sitzplätze zu Betten um. Die zwei Sitzplätze werden dann zum unteren Bett, und das obere Bett wird von oben heruntergeklappt. Zusätzlich bekommt man noch eine dünne Matratze oben drauf, und eine frische Bettdecke plus Kissen. Wenn man unten liegt, kann man aus der Schlafkoje dann auch noch aus dem Fenster gucken – oben gibt es kein Fenster, aber dafür eine Leselampe, die unten leider fehlt. Dafür wird man oben mit zwei Sicherheitsgurten vor dem herunterfallen bewahrt.^^ Mein Bett war unerwartet bequem und ich habe trotz der ruckelnden Fahrt und der Fahr- und Kindergeräusche geschlafen. Unfassbar. Morgens aus diesem Bett die Sonne aufgehen zu sehen und die schöne grüne Landschaft war echt super. Und immer wieder sind Essensverkäufer zugestiegen. Leider hatten die keine ordentlichen vegetarischen Optionen, deswegen habe ich mich auf der Zugfahrt von Keksen ernährt.

Hua Lamphong

Warten auf den Zug in Bangkoks Bahnhof Hua Lamphong

Gedenkstätte für den verstorbenen thailändischen König Bhumibol Adulyadej

Bahnhöfliche Gedenkstätte für den verstorbenen thailändischen König Bhumibol

Es geht los!

Es geht los!

Zug nach Malaysia

Im Zug von Bangkok nach Padang Besar auf meinem Sitz- und Schlafplatz

Und hier ein kurzes Video in schlechter Qualität durch das Zugfenster gefilmt, als wir am morgen durch eine Stadt in Südthailand gefahren sind. Da sieht man mal, wie dicht manche Menschen an den Gleisen wohnen. In Bangkok war das noch krasser, da verliefen die Gleise mitten durch Wellblechsiedlungen hindurch.

In Padang Besar mussten wir dann aussteigen und am Bahnhof unseren Reisepass stempeln lassen – ein Stempel für die Ausreise aus Thailand und ein Stempel für die Einreise nach Malaysia. Wie sich 10 Tage später herausstellen sollte, hat man bei mir den Einreisestempel nach Malaysia vergessen und wollte mich dann so leicht nicht mehr ausreisen lassen. 😀

Ich stand also ziemlich lange in der Immigrationsschlange und habe dann den Zug nach Butterworth um fünf Minuten verpasst. Der nächste sollte dann erst zwei Stunden später kommen. Ich war gar nicht so verärgert darüber, weil ich so wenigstens mal Zeit hatte, etwas ordentliches (außer Keksen) zu essen. Der Zug kam dann recht pünktlich und brauchte ca. 2 Stunden nach Butterworth. Es gab im ganzen Zug kein Klo, was ich erst festgestellt habe, als ich gerne mal eins aufgesucht hätte. Die restliche Fahrt war dann etwas stressig, aber ich habe es überlebt. (Ich hätte zwischendrin auch aussteigen können, aber dann hätte ich wieder 2 Stunden auf den nächsten Zug warten müssen.) In Butterworth ging es dann (nach einer Klopause) direkt weiter zur Fähre, die wenigstens auch direkt am Bahnhof abfährt. Die Fähre brauchte ca. 15 Minuten bis nach Georgetown, Penang, und es war sehr angenehm, mal ein bisschen frische Luft und Wind abzubekommen.

Ankunft am Hafen von Georgetown, Penang

Ankunft am Hafen von Georgetown, Penang

In Penang habe ich mir dann zuallererst eine malaysische Sim-Karte gekauft (mit der Hilfe von Richard, den ich im Zug kennengelernt hatte). Im Nachhinein hätte ich woanders auch eine günstigere Karte kriegen können, aber egal, ich hatte endlich wieder Google Maps und war nicht mehr völlig orientierungslos. Dann bin ich zu meiner Unterkunft gelaufen und kam ziemlich verschwitzt an, weil es wirklich ziemlich heiß war. Wie ich dann schnell gelernt habe, ist in Malaysia aktuell immer noch Regenzeit, also heiß, schwül und nass – die Zeit, die wir in Thailand gerade hinter uns gebracht haben.

Die Unterkunft war so naja, ganz okay, aber nicht wirklich toll und das Bett war ziemlich ungemütlich und es war sehr hellhörig. Aber die Lage war super, und es war ziemlich günstig, und ich hatte ein Einzelzimmer. An dem Tag habe ich dann nicht mehr viel gemacht, außer zu duschen und mit Richard Abendessen zu gehen.

20.-23. Dezember:
Den ersten vollen Tag in Georgetown habe ich hauptsächlich dazu genutzt, die Stadt zu erkunden. Es war ziemlich verregnet, aber dadurch auch recht angenehm, durch die Gegend zu laufen. Georgetown gehört seit 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe und ist seit 2012 bekannt für Street Art, vor allem von Ernest Zacharevic, einem litauischen Künstler, der anschließend auf Penang geblieben ist, aber auch anderen Künstlern, die die Innenstadt verschönern. Es gibt kostenlose Stadtpläne, auf denen die verschiedenen Street Art Werke vermerkt sind, und so geht man als Tourist dann auf eine Art Schnitzeljagd. Die meisten Stellen lassen sich rund um die Armenian Street finden. Das habe ich in den folgenden Tagen dann noch ein wenig fortgeführt. Anbei eine kleine Auswahl an Fotos (mehr Fotos werde ich im Fotoblog ergänzen).

"Children on Bicycle" (Ernest Zacharevic)

„Children on Bicycle“ (Ernest Zacharevic) – Das Bild war so beliebt, dass ich es nicht geschafft habe, es ohne Menschen darauf zu fotografieren.

"Boy on Motorcycle" (Ernest Zacharevic)

„Boy on Motorcycle“ (Ernest Zacharevic)

Fortune Cat

„Love me like your fortune cat“ (101 Lost Kitten Project / Cat Murals)

Georgetown gefällt mir gut, weil man überall gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad hinkommt, und ich mal dem Großstadtdschungel Bangkok entfliehen konnte. Ich habe auch festgestellt, wie gut die Inselluft ist im Vergleich zur abgasbelasteten Stadtluft. Außerdem stehen in Georgetown noch schöne alte Häuser im Kolonialstil – viele davon zwar heruntergekommen, aber mehr und mehr werden restauriert, da die Stadt als UNESCO Weltkulturerbe und durch die Street Art für Touristen interessanter geworden ist. Nett fand ich insbesondere auch die „Love Lane“, eine Straße, in der sich ein Hippie-Hostel an das nächste reiht. Generell scheint die Stadt alternative Weltenbummler anzuziehen. Ich habe einige gesehen, die sich mit Straßenmusik ihre Weltreise finanzieren wollten.

Noch ein paar Eindrücke aus Georgetown:

Straßenansicht

Straßenansicht Little India

Die schönen alten Häuser im Kolonialstil

Die schönen alten Häuser im Kolonialstil

Um eine Straßenkreuzung zu überqueren (Fußgängerampeln gibt es nicht), habe ich tatsächlich auch diese Brücke bestiegen. Ich musste aber zum Glück nicht das abgestürzte Ende wieder hinunter, sondern auf einer anderen Seite. Trotzdem habe ich mich schon mal besser gefühlt. ^^

Nicht sehr vertrauenswürdig...

Nicht sehr vertrauenswürdig…

Georgetown hat ein Faible für Eulen - wieso, habe ich noch nicht herausgefunden

Georgetown hat ein Faible für Eulen – wieso, habe ich noch nicht herausgefunden

Am Chew Jetty gibt es viele kleine Fischerhütten, in denen Souvenirs und Essen verkauft werden

Am Chew Jetty gibt es viele kleine Fischerhütten, in denen Souvenirs etc. verkauft werden

Am nächsten Tag bin ich dann mit dem Bus vom Busbahnhof Komtar in Georgetown zur Talstation der Bahn gefahren, die den Penang Hill hinauffährt. In ca. 5 Minuten ist man mit der Bahn an der oberen Station angekommen – nachdem man erst mal Schlange stehen musste, um ein Ticket zu kaufen, und dann noch einmal, um in die Bahn zu kommen. Ich hatte aber Glück, da ich nicht sehr lange warten musste – im Vergleich zu ein paar Erfahrungsberichten, die ich vorher im Internet gelesen hatte. Und mit dem Wetter hatte ich an diesem Vormittag auch Glück. Es war erstaunlich kühl auf dem Berg im Vergleich zum Tal, was sehr angenehm war. Und es blieb trocken. Die Aussicht war ziemlich bombastisch. Man blickt auf Georgetown, das Meer, Strand, und die Brücke zum Festland. Und davor den Urwald am Hügel.

Aussicht vom Penang Hill

Aussicht vom Penang Hill

Blick auf die Brücke zur Malayischen Halbinsel

Blick auf die Brücke zur Malayischen Halbinsel

Auf dem Penang Hill kann man verschiedene Wanderwege gehen, bis zu einem Botanischen Garten laufen, oder im Food Court etwas essen (was sehr günstig ist). Ich bin zum „Monkey Trail“ gelaufen, war aber eher enttäuscht. Man zahlt 12 Ringgit Eintritt, aber der Trail ist sehr kurz und ich habe keinen einzigen Affen dort gesehen. Dafür allerdings auf dem Weg dorthin:

Ein Affe. Was für eine Art eigentlich?

Ein Affe. Was für eine Art eigentlich?

Leider wühlen die Affen gerne in touristischem Müll

Leider wühlen die Affen gerne in touristischem Müll

Am folgenden Tag bin ich dann wieder Bus gefahren, um zum „Tropical Spice Garden“ zu kommen, der bei Batu Ferringhi liegt. Wenn ich vorher gewusst hätte, wie die Strecke verläuft, hätte ich das wohl gelassen. Der Bus fährt an der Küste entlang und es ist sehr, sehr kurvig und wackelig. Ein Wunder, dass mir nicht schlecht geworden ist. Dafür hat man einen tollen Blick auf das Meer. Und direkt gegenüber vom Tropical Spice Garden war auch ein kleiner Strand, an dem ein paar Leute geangelt und gebadet haben, hauptsächlich muslimische Familien, die mit kompletter Bekleidung ins Wasser gegangen sind (also jedenfalls die Frauen, die Männer dürfen ja halbnackt in Badehose rumlaufen).

Ein kleiner Strandabschnitt auf Penang

Ein kleiner Strandabschnitt auf Penang

Penang ist jetzt allerdings nicht so sehr für seine tollen Strände bekannt, wobei ich finde, dass es unterschätzt wird. Dafür sind dann da eben nicht so viele Touristen unterwegs. Wenn man in einer Gruppe ist, kann man sich auch ein solches Boot samt Fahrer mieten, und sich ein bisschen zu kleineren Inseln fahren lassen. (Alleine natürlich auch, aber das wäre dann eben recht teuer.)

Der Tropical Spice Garden hat mir gut gefallen. Ich habe 27,50 Ringgit Eintritt gezahlt. Man bekommt eine Portion Anti-Moskito-Öl und einen Audioguide dazu, den es auf verschiedenen Sprachen gibt, sogar Deutsch. Ich habe mich allerdings für Englisch entschieden, da ich mir nicht sicher war, wie gut die deutsche Übersetzung ist. Man lernt dann einiges über verschiedene Gewürze und die Geschichte von Penang in dem Zusammenhang. Penang  war zur Kolonialzeit mal sehr bekannt für Gewürzanbau, bis dann eine Pflanzenkrankheit mal ziemlich viel vernichtet hat, und Singapur als Handelshafen aufgestiegen ist. Das Anti-Moskito-Öl hat leider nicht soo viel gebracht, da ich ca. 20 Moskitostiche hatte, als ich den Garten wieder verlassen habe. Eine Asiatische Tigermücke habe ich mir sogar vom Arm geschnippt. Also hoffen wir mal, dass ich jetzt kein Denguefieber bekomme. Vom Spice Garden habe ich nicht so viele Fotos gemacht, weil es hauptsächlich grün, grün, grün war. 🙂

Ein Foto aus dem Tropical Spice Garden

Ein Foto aus dem Tropical Spice Garden

Am Nachmittag wieder in Georgetown angekommen, fing es an zu regnen und hörte für den Rest des Tages nicht mehr wirklich auf. Also habe ich den Tag mit Essen und Trinken verbracht und bin nur ein wenig durch die Stadt gelaufen und habe mich ausgeruht, da es am nächsten Tag ja schon weiter nach Langkawi gehen sollte.

23. Dezember: Überfahrt nach Langkawi
Ich habe mir am zweiten Tag in Penang am Hafen ein Ticket für die Fähre nach Langkawi gekauft, da Richard mir den Tipp gegeben hatte, dass die Fähren auch schnell ausgebucht sein können. Die Fähre nach Langkawi fährt auch nur zweimal am Tag, aktuell um 8:30 Uhr und um 14:00 Uhr – ich habe mich für die spätere Fahrt entschieden, sodass ich noch ausschlafen konnte. Das Ticket hat mich 70 Ringgit gekostet, und die Fahrt sollte 2:45 Stunden dauern. Ich hatte mir die Fahrt etwas anders vorgestellt, da ich dachte, dass es so eine große Fähre sein wird, wie die, mit der ich von Butterworth nach Penang gefahren bin. Es war aber eine kleine, schnelle Fähre, ohne Autos. Jeder hat einen festen Sitzplatz zugeteilt bekommen, und man musste die ganze Zeit im Innenraum sitzen und konnte nicht raus an Deck. Das war eher blöd. Die Fahrt hat insgesamt auch eher eine Stunde länger gedauert als angekündigt, weil wir erst nach 14:00 aufs Boot gelassen wurden und es eine Weile gedauert hat, bis das ganze Gepäck verstaut war. Da habe ich dann auch einen Fehler gemacht, da ich nicht daran gedacht hatte, mir etwas wärmeres zum drüberziehen aus meinem Rucksack zu holen. Die Klimaanlage im Bootsinnenraum war ziemlich kalt, und so saß ich dann da drei Stunden lang im ärmellosen Oberteil und Rock und habe mir so ziemlich alles abgefroren. An meinen Rucksack kam ich während der Fahrt nicht dran, da er irgendwo in einem großen Gepäckhaufen verschollen war. Also merke für die Zukunft: Innenräume sind in Asien schon mal gute 10 Grad kälter als draußen. Ein Wunder, dass ich mir keine Erkältung geholt habe.

Am frühen Abend bin ich dann auf Langkawi am Kuah Jetty gelandet und habe beschlossen, die 40 Minuten zu meiner Unterkunft in Kuah zu laufen anstatt ein Taxi zu nehmen, was wirklich gut tat, nachdem ich so lange gesessen hatte.

Ankunft am Hafen in Kuah bei Sonnenuntergang

Ich bin in einem kleinen, günstigen Hotel untergekommen, was wirklich ganz gut war und komfortabler als meine Unterkunft in Penang. Und ich hatte ein Badezimmer für mich alleine. 🙂 An dem Tag bin ich dann abends nur noch etwas essen gegangen und habe mich ansonsten darüber gefreut, dass das WLAN im Hotel deutlich zuverlässiger war als in meiner vorherigen Unterkunft. Das Essen ist übrigens super in Penang und Langkawi. Es gibt sehr, sehr viel Seafood zu sehr günstigen Preisen. Vegetarier haben es wie auch in Thailand manchmal etwas schwer, fleischlose Kost zu bekommen, aber durch die muslimische Mehrheit gibt es schon mehr Optionen.

Am nächsten Tag bin ich durch den Legenda Park – der sehr schön ist – zurück zum Kuah Jetty gelaufen, um dort an einem der vielen Tourismusschalter eine Tour zu buchen. Erst hatte ich mich ein bisschen darüber geärgert, dass ich gar nichts im Voraus gebucht und organisiert hatte, weil ich schon die Befürchtung hatte, dass so kurzfristig an Weihnachten schon alles ausgebucht sein würde. Dem war aber nicht so, und im Nachhinein bin ich ganz froh darüber, dass ich mich erst spontan nach Angeboten umgesehen habe und so flexibler war. Für den 25. Dezember habe ich dann für 35 Ringgit eine „Island Hopping Tour“ gebucht, vermutlich die beliebteste Tour, die man auf Langkawi machen kann. Sie wird von verschiedenen Agenturen angeboten, und der Preis ist für eine vierstündige Tour wirklich sehr billig (umgerechnet sind das weniger als 10 Euro).

Es gibt nur einen sehr kleinen Strand in Kuah, der kaum zum Baden genutzt wird. Falls man nicht unbedingt zum Shoppen nach Langkawi kommt – Langkawi hat Duty-Free-Status, man kann also ohne Zoll und Steuern einkaufen – lohnt sich ein Aufenthalt in Kuah nicht wirklich, und mal sollte besser direkt nach Pantai Cenang gehen. Das habe ich aber auch erst gelernt, als ich schon da war, da ich meine Reise so kurzfristig geplant und mich nicht besonders ausführlich vorher informiert habe. Für die Island Hopping Tour ist es aber vermutlich sinnvoll, von Kuah aus zu starten. Hier ein paar Eindrücke aus Kuah:

Der Eagle Square mit der bekannten Adlerstatue

…und noch mal von der Seite

25. Dezember: Island Hopping Tour
Die Island Hopping Tour auf Langkawi hat drei Stationen, die je nach Anbieter in unterschiedlicher Reihenfolge abgefahren werden: Pulau Beras Basah, Pulau Dayang Bunting, und Adler füttern. (Pulau heißt Insel, Beras Basah heißt Nassreis, Dayang Bunting heißt schwangere Frau. ^^) Meine Tour ist um 9 Uhr morgens gestartet. (Es ist empfehlenswert, so eine frühe Tour zu buchen, da es nachmittags entweder sehr heiß wird oder regnet.) Als ich mein Ticket gekauft habe, hat man mir gesagt, dass man mich um 9 Uhr an meinem Hotel abholen wird. Ich dachte mir, dass das bestimmt keine Zeitangabe nach deutschem Maßstab ist und ich bestimmt eine halbe Stunde auf den Abholdienst warten muss, da ja sicher auch noch andere Teilnehmer abgeholt werden. Allerdings klingelte dann um drei Minuten vor 9 Uhr morgens mein Telefon und der Fahrer war schon da. Das nenne ich mal Pünktlichkeit. Ich war sehr positiv überrascht von der guten Organisation. Wir wurden dann an der Abfahrtszentrale abgesetzt und bekamen einen gelben Aufkleber aufs T-Shirt und die Ansage, dass wir in 5-10 Minuten aufgerufen werden. Das war dann auch wirklich so, und alle gelben Aufkleber wurden auf ein Boot verfrachtet (ungefähr 10 Personen). In der Aufenthaltshalle warteten ansonsten auch noch Aufkleber in weiß, pink, lila etc.

Unsere erste Station war Beras Basah. Nach ca. 20 Minuten rasanter Fahrt im Speed Boat – man sollte vielleicht nicht allzuviel frühstücken – kamen wir an einem schönen Strand an, wo wir für eine Stunde abgesetzt wurden. Leider waren viele andere Touren zur gleichen Zeit unterwegs, so waren ziemlich viele Touristen dort. Und Affen, die im Müll wühlten. Die Insel war trotz Verbotsschilder ziemlich vollgemüllt, und es gab keine Toilette, was bei dem hohen Touristenverkehr eigentlich untragbar ist.

Pulau Beras Basah – mit so einem Boot bin ich auch angekommen

So idyllisch – wenn man die anderen Touristen und den Müll ausblendet 😉

Affenmama mit Baby 🙂

Von Beras Basah ging es dann weiter zum Füttern der Adler. Die Boote sind in eine bestimmte Bucht gefahren, und man hat schon von weitem viele Adler über dem Wasser kreisen gesehen. Unser „Kapitän“ hat dann einige Stücke Fleisch aufs Wasser geworfen, und dann kamen nach und nach die Adler heruntergeschossen, um sich die Stücke zu greifen. Davon habe ich leider keine Fotos gemacht, weil ich so gebannt vom Zuschauen war und meine Kamera lieber spritzwassergeschützt in ihrer Tasche lassen wollte. 🙂
Nach ein paar Minuten sind wir auch schon weitergefahren in Richtung Pulau Dayang Bunting. Auf dem Weg dorthin haben wir noch mal Halt gemacht, um Fotos von der Insel zu machen, die ihren Namen erhalten hat, weil sie von der Seite so geformt ist wie eine liegende schwangere Frau. Davon habe ich allerdings auch kein Foto gemacht.

Auf Dayang Bunting angekommen, wurden wir wieder für eine Stunde abgesetzt. Der Steg war schon voller Touristen und wir mussten uns ziemlich durchquetschen. Um zum Geopark auf der Insel zu kommen, mussten wir als Ausländer noch mal 6 Ringgit Eintritt zahlen (für Einheimische sind Eintrittspreise in der Regel nur halb so teuer). Dann kraxelten wir ca. 10 Minuten lang steile Treppen hoch und runter und kamen dann an einem stehenden Gewässer an, an dem man sich Schwimmwesten, Tretboote und Schnorchenausrüstung ausleihen konnte. Da wir allerdings nur einen so kurzen Aufenthalt auf der Insel hatten, hätte sich das nicht gelohnt. Außerdem war ich ziemlich k.o. und hatte ein bisschen Wackelpuddingbeine, da ich während der Bootsfahrten wohl immer unbewusst sämtliche Muskeln angespannt hatte. (Am nächsten Tag hatte ich dann auch Muskelkater. ^^)

Dayang Bunting Geopark

Anschließend ging es dann mit dem Boot wieder zurück nach Kuah. Für den Rest des Tages war ich dann auch ziemlich platt, und am nächsten Tag habe ich mich vormittags ein bisschen krank gefühlt, mein Kreislauf war wohl etwas angeschlagen. Von Kuah aus bin ich dann mit dem Taxi nach Pantai Cenang (Pantai heißt Strand) gefahren, wo ich meine letzten zwei Übernachtungen gebucht hatte (und besser schon von Anfang an untergekommen wäre). Es gibt da zwar in dem Sinne keine Sehenswürdigkeiten, aber einen sehr schönen, langen Strand, der überraschenderweise gar nicht so sehr überfüllt war. Im Prinzip gibt es eine Straße durch den kleinen Ort, an dem sich ein Restaurant an das nächste reiht, und zwischendrin lauter Hostels und Hotels. Es gibt ein riesiges Angebot an Essen, das wirklich günstig ist. Leider gab es auch sehr viele Baustellen, da die Straße wohl verbreitert werden soll, um dem ganzen Touristenaufkommen gerecht zu werden. Aber das hat mich nicht sehr gestört. Meine Unterkunft war überraschend gut. Ich habe mich dafür entschieden, mal zwei Nächte in einem Hostel auszuprobieren. Es war ein großer Schlafsaal nur für Frauen (Platz haben dort ca. 20, der Raum war aber nicht komplett voll belegt), mit kleinen abgetrennten Schlafkammern mit Wänden rechts und links (die allerdings nicht bis zur Decke reichten) und einem Vorhang zur Raummitte hin, sodass man genug Privatsphäre hatte. Wertsachen konnte man in einen Spind schließen. Dort habe ich dann auch meine Kamera für die restliche Zeit eingeschlossen, da ich einfach nur ein bisschen das Leben genießen wollte, ohne zusätzlichen Ballast mitzuschleppen.

Ein Handyfoto von meiner gemütlichen Schlafkabine im Hostel-Schlafsaal

Das Bett (insbesondere das Kissen), war zwar ein bisschen hart, aber nicht ungemütlich, und es war erstaunlich ruhig, dafür, dass so viele in einem Raum wohnten. Die Klimaanlage war nachts leider ein bisschen kalt, sodass sich einige der anderen Frauen erkältet haben, und ich habe auch etwas gefroren, war aber zum Glück weit genug weg von der Klimaanlage und bin gesund geblieben. An meinem Ankunftstag in Pantai Cenang hat es leider viel geregnet, aber am nächsten Tag war es richtig schön und ich habe den Vormittag am Strand verbracht und entspannt. Ich habe sehr leckeres Nasi Goreng (übersetzt: Reis gebraten) gegessen, das ganz anders und viel besser geschmeckt hat, als ich es aus Deutschland in Erinnerung hatte. Ansonsten habe ich noch Nasi Lemak (übersetzt: Reis fett/ölig, was dem ganzen aber nicht wirklich nahe kommt) probiert, das ein bisschen als einfaches Nationalgericht gilt. Es ist ein bisschen fad, aber durchaus essbar. Der Reis wird wohl in Kokosmilch gemacht, dazu gibt es Erdnüsse, ein halbes gekochtes Ei, frittierte Anchovis und Sambal. Ich würde Nasi Goreng klar bevorzugen. Ansonsten habe ich vermutlich an jedem Urlabstag ein Eis gegessen, weil das für mich irgendwie zur Urlaubsstimmung dazugehört, und das Eis auch im Vergleich zu Deutschland ziemlich günstig war. (Ein Cornetto kann man umgerechnet schon für um die 50 Cent bekommen.)

Generell hätte ich gerne noch mehr Zeit auf Langkawi bzw. in Pantai Cenang verbracht. Die zwei Tage am Ende waren einfach zu kurz, und ich hätte auf der Insel noch ein paar Ausflüge machen können. Beispielsweise gibt es eine ziemlich tolle Seilbahn, die auf einen Berg fährt, von dem aus man dann wohl eine super Aussicht auf die Insel hat. Und es gibt ein Reismuseum und allerlei Wasseraktivitäten, die man buchen kann. Man kann sich auch Fahrräder oder Motorroller leihen und damit selbst die Insel erkunden – wenn man sich traut.

Am 28. Dezember war dann aber auch schon mein Rückflug von Langkawi über Kuala Lumpur nach Bangkok. Ich wäre eigentlich lieber wieder mit dem Zug zurückgefahren, aber das hätte mich wohl mindestens 1,5 Tage gekostet (die ich nicht hatte, weil ich am 29. Dezember wieder arbeiten musste), und auf die Fahrt mit der Fähre konnte ich ganz gut verzichten. Von Pantai Cenang aus ist man mit dem Taxi in ca. 15 Minuten am Flughafen. Ich bin mit einer ziemlich neuen Billig-Airline (Malindo Air) geflogen, und habe ca. 70€ gezahlt. Dafür, dass es Urlaubssaison und kurzfristig war, ist das sehr günstig. Aus dem Flugzeug heraus hatte man noch mal einen tollen Blick auf die Insel. In Kuala Lumpur hatte ich ca. 45 Minuten zum Umsteigen in den Anschlussflieger, was theoretisch kein Problem gewesen wäre, allerdings kam ich nicht durch die Passkontrolle. Wie ich am Anfang schon geschrieben hatte, stellte sich hier erst heraus, dass ich keinen Stempel für die Einreise nach Malaysia hatte. Da haben die Grenzbeamten wohl gepennt. Jedenfalls musste ich dann mit einem gemütlichen Flughafenmitarbeiter, der erst mal zwei Kollegen um Rat fragen musste, durch den halben Flughafen marschieren, bis wir in einem nikotinverqualmten Immigrationsbüro ankamen. Nachdem ich dann der vierten Person erklärt hatte, wie und wann ich nach Malaysia gekommen bin, bekam ich dann ganz gemütlich endlich meinen Ausreisestempel und musste dann zu meinem Flieger rennen, weil das Boarding schon begonnen hatte. Wie sich herausstellte, war ich allerdings nicht die letzte, weil wir noch ca. 20 Minuten auf Nachzügler warten mussten, deren Flug verspätet ankam. Bis ich dann endlich wieder „zuhause“ in Bangkok ankam, dauerte es noch ein paar Stunden (noch mehr Schlange stehen am Flughafen, dann mit dem Bus und der Bahn durch den Feierabendverkehr…).

Fazit: Sehr schöner Urlaub! 🙂 Penang und Langkawi kann ich nur empfehlen. Ich habe auf der Reise auch wirklich viele nette Leute kennengelernt bzw. bin sehr leicht mit Fremden ins Gespräch gekommen, was mir vorher noch nie so gegangen ist. Mein Eindruck von den Malaysiern (egal ob chinesischer, malayischer, indischer oder welcher Herkunft auch immer) war sehr positiv. Alle waren sehr gastfreundlich und hilfsbereit und interessiert, ohne irgendwie aufdringlich zu sein. Kurz vor Reisebeginn hatte ich mir ein Reisewörterbuch für  Bahasa Malaysia gekauft. Wenn ich mich vorher besser informiert hätte, hätte ich gewusst, dass ich das nicht brauchen werde, weil jeder gut Englisch spricht. Das Land ist zwar sehr muslimisch geprägt, allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass man irgendwie schief angeschaut wurde, wenn man nicht bedeckt herumgelaufen ist oder sich sonst besonders angepasst hat. Es war eine schöne Multi-Kulti-Atmosphäre und ich habe mich als Alleinreisende nie unwohl gefühlt. Danke, Malaysia!

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Urlaub in Chiang Mai

Vom 28.09. bis zum 02.10.2016 habe ich Urlaub in Chiang Mai (City) in Nordthailand gemacht und dabei hauptsächlich die Altstadt erkundet. Bis auf eine Stunde Gewitter hatte ich die ganze Zeit lang bestes Wetter (eher schon etwas zu heiß) und habe ein bisschen Farbe bekommen. Zurück in Bangkok hat es gleich geregnet und ich musste einen Umweg nach Hause durch die Tiefgarage nehmen, da meine Straße mal wieder überschwemmt war. ^^

Hier ein paar Fotos von meinen Eindrücken aus Chiang Mai:

Ein Songthaew - typisches offenes Gruppentaxi in Chiang Mai

Ein Songthaew – typisches offenes Gruppentaxi in Chiang Mai

Wat Chiang Man

Wat Chiang Man – der älteste Tempel in Chiang Mai

Junge Mönche beim Gebet im Wat Chedi Luang

Junge Mönche beim Gebet im Wat Chedi Luang

Der Stupa von Wat Chedi Luang

Der Stupa/Chedi von Wat Chedi Luang

Mönch im Wat Pan On

Mönch im Wat Pan On

Goldener Buddha vor silbernem Tempel (Wat Sri Suphan)

Goldener Buddha vor silbernem Tempel (Wat Sri Suphan)

Wat Phrasingh

Wat Phrasingh

Buddhastatue

Buddhastatue

Lichterspiel vor dem MAYA Lifestyle Shopping Center an der Nimmanhaemin Road

Lichterspiel vor dem MAYA Lifestyle Shopping Center an der Nimmanhaemin Road

Überall Elefanten...

Überall Elefanten…

Three Kings Monument

Three Kings Monument

Kleine Eidechsen auf nächtlichem Beutezug

Kleine Eidechsen auf nächtlichem Beutezug

Bird's Nest Cafe - Sehr gemütliches Café mit sehr leckeren vegetarischen Wraps

Bird’s Nest Cafe – Sehr gemütliches Café mit sehr leckeren vegetarischen Wraps

Ohrringe aus echten Schmetterlingsflügeln - hmm?

Ohrringe aus echten Schmetterlingsflügeln – hmm?

Angeblich sollen für die Produktion der Ohrringe keine Schmetterlinge zu Schaden gekommen sein. So sicher wäre ich mir da nicht.

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Bangkok Farmers‘ Market

Heute war ich auf dem Bangkok Farmers‘ Market, der jedes Wochenende an wechselnden Standorten stattfindet, dieses Mal am Gateway Ekamai. Hier werden verschiedenste Backwaren, zubereitete Gerichte (viel vegetarisch), frisches Obst und Gemüse, Naturkosmetik etc. verkauft.

Wann und wo der Markt als nächstes stattfindet, erfährt man am besten über die Facebook-Gruppe bkkfm.

Bangkok Farmers Market

Bangkok Farmers Market

Richtige Backwaren

Richtige Backwaren

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Ein paar Fotos aus Bangkok

Heute bin ich am Erawan-Schrein vorbeigelaufen. Das ist vermutlich das bekannteste Spirit House (chao thi) Bangkoks – jedenfalls seit dem 17. August 2015, als es dort einen Bombenanschlag gab, bei dem 20 Menschen getötet und viele verletzt wurden.

Erawan Schrein

Erawan-Schrein

Gestern Abend war ich am Siam Square, wo viele junge Thais gerne zum Shoppen hingehen. Generell ist Kleidung kaufen in Thailand aber bisher aber nicht so leicht. Abgesehen von den asiatischen Größen und Schnitten, ist die Qualität auch ziemlich schlecht, wenn man sich in lokalen Geschäften oder auf Märkten umschaut, auf denen die Einheimischen einkaufen. Die Stoffe sind sehr billig und aus Kunstfaser. Vielleicht werde ich doch mal versuchen, mir selbst etwas maßschneidern zu lassen. Das ist nämlich verhältnismäßig günstig hier.

Siam Square

Siam Square

Was wirklich toll ist, ist das frische Obst, das man an Straßenständen kaufen kann. Ich kaufe mir fast täglich frische Ananas. Ananas ist damit die dritte Vokabel, die ich gelernt habe (nach „Hallo“ und „Danke“).

Obststand

Obststand

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Eine Bootsfahrt, die ist lustig…

Einmal Sightseeing in Bangkok für Anfänger, bitte! 🙂
Meine Tour:

  • Mit der Skytrain zur Anlegestelle:
    BTS Sukhumvit Line (Nana – Siam), Umstieg in BTS Silom Line (Siam – Saphan Taksin)
  • Weiter mit dem Chao Phraya Tourist Boat ab Anlegestelle Sathorn Pier bis Maharaj Pier
  • 10-15 Minuten Fußmarsch bis zum Grand Palace
  • Feststellen, dass es mega heiß ist, alles voller Touristen, die ihre Regenschirme aufspannen, um sich vor der Hitze zu schützen
  • Ein paar Fotos vom Palast von außen machen, dann umkehren und wieder die gleiche Strecke zurückfahren, dafür dann lecker zu Mittagessen
Chao Phraya Tourist Boat

Chao Phraya Tourist Boat

Opfergabe für die Götter

Opfergabe für die Götter

Na, zum Glück war DAS nicht meine Anlegestelle...

Na, zum Glück war DAS nicht meine Anlegestelle…

(Platzhalter)

(Platzhalter)

(Platzhalter)

(Platzhalter)

Platzhalter

(Platzhalter)

(Platzhalter)

The Peninsual Bangkok

The Peninsula Bangkok – ein Luxushotel

Da lässt es sich bestimmt gut wohnen!

Da lässt es sich bestimmt gut wohnen!

Am Palast angekommen…Hmm…

Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt

Der Grand Palace – Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt

Immerhin ein paar Fotos von außen...

Immerhin ein Foto von außen…

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Geburtstag der Königin

Am 12.08. hat die Königin von Thailand, Sirikit, Geburtstag – sie wurde 84 Jahre alt.
Der Tag ist ein Feiertag und wird auch als Muttertag in Thailand gefeiert. Zu Ehren der Königin tragen viele Thais blaue Kleidung (meistens die Oberteile, T-Shirts). Ich bin an dem Tag ein bisschen durch die Stadt gelaufen, unter anderem um  das Victory Monument herum.

Victory Monument

Queen Sirikit

Leider wurde der Tag überschattet durch mehrere Anschläge in Thailand, bei dem insgesamt vier Menschen gestorben sind und mehrere Dutzende verletzt wurden. Hier mehr zu den Vorfällen, die wohl in Zusammenhang stehen sollen mit innenpolitischen Unruhen: http://www.sueddeutsche.de/panorama/anschlaege-in-thailand-wo-die-anschlagsorte-liegen-1.3119221

Wenige Tage zuvor hatte das Referendum zur neuen Verfassung Thailands stattgefunden: https://en.wikipedia.org/wiki/Thai_constitutional_referendum,_2016

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Verkehr in Bangkok – Ein kleiner Einblick

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